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Hunde: Allen stinkt´s - Wir tun was

Die Kampagne geht weiter

Presse-Erklärung

Von: Agentur für naheliegende Maßnahmen, vormals Kiez-Initiative Charlottenburg

Ansprechpartner:
Nadia Rouhani, fon: 030/3270 3720 fax: 030/3270 3721
Constanze Schweinsteiger, mobil: 0172/300 02 85
Thema: Lokales/Umwelt/Gesellschaft
Sperrfrist: 26.09.1998
 
Unverantwortliche Hundehalter machen Hunde in Berlin zum Dauerärgernis: Die kotigen Hinterlassenschaften der Vierbeiner gehören zum Negativ-Image der Hauptstadt. 

Seit Anfang September greifen BürgerInnen aus Charlottenburg in das Geschehen ein.
 

Neue
Hundehalterverordnung

Green Cops

ca. . 140.000 Hunde in Berlin, 100.000 Hundehalter 

Allen Stinkt´s- Keiner macht was" (31.08.-10.09.1998)

 
Die "1.000-Windeln-Aktion" ist bundesweit zu einem Sinnbild für einfallsreichen Protest geworden - fortan nennt sich die Kiez-Initiative "Agentur für naheliegende Maßnahmen".  Es berichteten u.a.: dpa, dpa-Radio, ARD-Radio/Fernsehen, ZDF, RTL, Die Zeit, FAZ, SZ, Tagesspiegel, taz, Morgenpost, Berliner Zeitung
 
 
Die erste Runde der Kampagne im Charlottenburger Lietzenseepark war ein Erfolg. Die durch die Initiative bereitgestellten Robidog-Behälter zur Entsorgung des Hundekotes sind angenommen worden, die Hunde im Park werden zunehmend an der Leine geführt.

Die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Behörden und Polizei hat sich bewährt.
 

Bezirksbürgermeisterin:

Frau Monika Wissel, 
Pressereferentin Fr. Born, 
Tel.: 3430-3370

Natur- und Grünflächenamt 
Fr. Fath: 
Tel.: 3430-1700

Polizeiabschnitt 28

Abschnittsleiter 
Herr Klaus Kalweit
Tel.: 3301-53211
 

 
Am kommenden Samstag geht´s weiter:

Die Kampagne zieht in Richtung Schoß Charlottenburg, genauer: In die Schloßstraße und die dort angrenzenden Grünanlagen ("Nasses Dreieck"). Hier haben Hundehalter eine kleinere Parkanlage rund um drei Kindertagesstätten, zwei große Kinderspielplätze und eine Sportanlage zu ihrem Hundeauslaufgebiet samt Hundeklo gemacht.

Ziel ist es wiederum, in enger Abstimmung mit Behörden und Polizei klare Verhältnisse für alle zu schaffen:

  • Hundehalter entsorgen auch im "Nassen Dreieck" und auf der Schloßstraße den Dreck ihrer Tiere
  • Hunde laufen auch im Nassen Dreieck und auf der Schloßstraße an der Leine.
Samstag, 26.09. 1998 bis 

Sonntag, 04.10.1998

Begrünte Hebbelstraße, Schustehrus-Park

Im Vorfeld der Aktion wurden vom Natur- und Grünflächen-amt bereits Hundekot-Container aufgestellt und die Grünanlagen neuerlich als solche ausgewiesen (bereits vorhandene Schilder waren mehrfach demoliert worden).
 

 
Auftaktveranstaltung Samstag, 26.09.1998, 11.00 Uhr, Ecke Haubachstr./Hebbelstr./
Fritschestr. 
 
1. "Hundekot-Slalom"
In jeden Hundehaufen ein buntes Fähnchen: Das ergibt einen Slalom-Parcours, durch den sich Eierläufer möglichst schnell - aber vor allem unverdreckt! - ins Ziel bringen müssen. Schuhwerk ohne Profilsohle wird vom Veranstalter empfohlen. Für den Fall der Fälle stehen Eimer und Bürste im Zielbereich bereit. 
 
 
 
2. "1.000 Windeln II"

Wir machen´s noch einmal: Auch diesmal sind die Baby-Windeln wirklich voll.
 

 
3. Enthüllung des Mahnmals "Der Haufen" 
Ein riesengroßer Hundehaufen aus Gips, der alle daran erinnern soll, wie es war... bevor es losging mit den naheliegenden Maßnahmen einiger Charlottenburger Bürger. 
 
Aktionswoche
5.000 Plakate werden an die Bäume gehängt und verbreiten die Forderung: "Hundedreck -Mach´n weg!". Gleichzeitig klären sie auf über die Rechtslage. 

Wieder gehen Kindergärten mit der Sprühflasche auf die Straße und umsprühen des stinkende Elend mit (umweltgerechter!) Farbe. Wer an diesem Akt der Befreiung teilnehmen will, ist herzlich eingeladen.

Die Initiative spricht, wiederum in Begleitung der Polizei, Hundehalter an und informiert über die Ziele der Aktion sowie deren Beweggründe. Die Nutzer der Grünanlagen werden ermutigt, ihre Rechte gegenüber den Hundehaltern geltend zu machen. 

 


Montag, 28.09.1998 bis

Sonntag, 04.10.1998
 
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 28.09.1998

ab 10.00 Uhr

Alle Kitas und 

Schülerläden im Umkreis.

 
Zahlen zum Wahltag:

10% der Bürger (die Hundehalter) verstoßen gegen die Interessen ihrer Nachbarn und Mitbürger.

90 % der Bevölkerung schauen dem noch zu, aber haben eine Meinung.

!! Im Oktober 1999 werden die Berliner Volksvertretungen gewählt!!
 

 

 

Berlin, 23.09.1998
 
 

Agentur für naheliegende Maßnahmen