Die Kampagne geht weiter
Presse-Erklärung
Von: Agentur für naheliegende Maßnahmen, vormals Kiez-Initiative Charlottenburg
| Unverantwortliche Hundehalter
machen Hunde in Berlin zum Dauerärgernis: Die kotigen Hinterlassenschaften
der Vierbeiner gehören zum Negativ-Image der Hauptstadt.
Seit Anfang September greifen BürgerInnen aus Charlottenburg
in das Geschehen ein.
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Neue
Hundehalterverordnung Green Cops ca. . 140.000 Hunde in Berlin, 100.000 Hundehalter Allen Stinkt´s- Keiner macht was" (31.08.-10.09.1998) |
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| Die "1.000-Windeln-Aktion" ist bundesweit zu einem Sinnbild für einfallsreichen Protest geworden - fortan nennt sich die Kiez-Initiative "Agentur für naheliegende Maßnahmen". | Es
berichteten u.a.: dpa, dpa-Radio, ARD-Radio/Fernsehen, ZDF, RTL, Die Zeit,
FAZ, SZ, Tagesspiegel, taz, Morgenpost, Berliner Zeitung
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| Die erste Runde der Kampagne im
Charlottenburger Lietzenseepark war ein Erfolg. Die durch die Initiative
bereitgestellten Robidog-Behälter zur Entsorgung des Hundekotes sind
angenommen worden, die Hunde im Park werden zunehmend an der Leine geführt.
Die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Behörden
und Polizei hat sich bewährt.
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Bezirksbürgermeisterin:
Frau Monika Wissel,
Natur- und Grünflächenamt
Polizeiabschnitt 28 Abschnittsleiter
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| Am kommenden Samstag geht´s
weiter:
Die Kampagne zieht in Richtung Schoß Charlottenburg, genauer: In die Schloßstraße und die dort angrenzenden Grünanlagen ("Nasses Dreieck"). Hier haben Hundehalter eine kleinere Parkanlage rund um drei Kindertagesstätten, zwei große Kinderspielplätze und eine Sportanlage zu ihrem Hundeauslaufgebiet samt Hundeklo gemacht. Ziel ist es wiederum, in enger Abstimmung mit Behörden und Polizei klare Verhältnisse für alle zu schaffen:
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Samstag,
26.09. 1998 bis
Sonntag, 04.10.1998 Begrünte Hebbelstraße, Schustehrus-Park Im Vorfeld der Aktion wurden
vom Natur- und Grünflächen-amt bereits Hundekot-Container aufgestellt
und die Grünanlagen neuerlich als solche ausgewiesen (bereits vorhandene
Schilder waren mehrfach demoliert worden).
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| Auftaktveranstaltung | Samstag,
26.09.1998, 11.00 Uhr, Ecke Haubachstr./Hebbelstr./
Fritschestr. |
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| 1. "Hundekot-Slalom"
In jeden Hundehaufen ein buntes Fähnchen: Das ergibt einen Slalom-Parcours, durch den sich Eierläufer möglichst schnell - aber vor allem unverdreckt! - ins Ziel bringen müssen. Schuhwerk ohne Profilsohle wird vom Veranstalter empfohlen. Für den Fall der Fälle stehen Eimer und Bürste im Zielbereich bereit. |
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| 2. "1.000 Windeln II"
Wir machen´s noch einmal: Auch diesmal sind die Baby-Windeln
wirklich voll.
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| 3. Enthüllung des Mahnmals
"Der Haufen"
Ein riesengroßer Hundehaufen aus Gips, der alle daran erinnern soll, wie es war... bevor es losging mit den naheliegenden Maßnahmen einiger Charlottenburger Bürger. |
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| Aktionswoche
5.000 Plakate werden an die Bäume gehängt und verbreiten die Forderung: "Hundedreck -Mach´n weg!". Gleichzeitig klären sie auf über die Rechtslage. Wieder gehen Kindergärten mit der Sprühflasche auf die Straße und umsprühen des stinkende Elend mit (umweltgerechter!) Farbe. Wer an diesem Akt der Befreiung teilnehmen will, ist herzlich eingeladen. Die Initiative spricht, wiederum in Begleitung der Polizei, Hundehalter an und informiert über die Ziele der Aktion sowie deren Beweggründe. Die Nutzer der Grünanlagen werden ermutigt, ihre Rechte gegenüber den Hundehaltern geltend zu machen.
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Montag, 28.09.1998 bis Sonntag, 04.10.1998
Montag, 28.09.1998 ab 10.00 Uhr Alle Kitas und Schülerläden im Umkreis. |
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| Zahlen zum Wahltag:
10% der Bürger (die Hundehalter) verstoßen gegen die Interessen ihrer Nachbarn und Mitbürger. 90 % der Bevölkerung schauen dem noch zu, aber haben eine Meinung. !! Im Oktober 1999 werden die Berliner Volksvertretungen gewählt!!
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Berlin, 23.09.1998
Agentur für naheliegende Maßnahmen